Nationale Pressestimmen zur Beitragserhöhung der Debeka

Knapp 2,5 Millionen Mitglieder, die bei der Debeka versichert sind, müssen eine Beitragsanpassung im kommenden Jahr befürchten. Die Versicherten werden in diesen Tagen schriftlich über die individuelle Beitragserhöhung informiert.

Wir hatten bereits Anfang September über das Thema berichtet. Nun ist mittlerweile durchgesickert, dass die durchschnittliche Preiserhöhung bei 17,6% liegen wird. Diese deutliche Preissteigerung sorgt natürlich gerade in diesen durch die Corona-Pandemie nicht einfachen Zeiten bei vielen Kunden und Verbraucherschützern für Unverständnis. Da die Beitragsgestaltung und -anpassung in den letzten Jahren noch vergleichsweise moderat ausgefallen sind, ist ein solcher Schritt nicht weiter verwunderlich. Doch mit einer solchen Beitragserhöhung haben bestimmt nur die Wenigsten gerechnet. Wir fassen zusammen, was bundesweit zum Thema bislang durch die Presse gegangen ist.

Zeitungen Presse Debeka Beitragserhöhung 2021 private Krankenversicherung

Süddeutsche Zeitung

Zuerst griff am 25.10.2020 die Süddeutsche Zeitung das Thema auf und betitelte es als ‘Saftige Preiserhöhung bei Debeka‘. Debeka Vorstand Roland Weber teilte hierbei der SZ mit, das Unternehmen habe in den vergangenen vier Jahren die Beiträge nicht erhöht. Die aktuellen Anpassungen seinen immer eine Momentaufnahme. Es ist richtig zu erwähnen, dass die privaten Versicherer verpflichtet sind, in regelmäßigen Abständen die Verhältnismäßigkeit der kalkulierten Beiträge zu überprüfen. Mit einer Anpassung der Beiträge reagiert eine private Krankenversicherung wie die Debeka auf Veränderungen der vertraglich festgelegten Leistungen. Auftretenden Veränderungen sind immer schwer in diese Kalkulation einzubeziehen. Darüber hinaus sorgt der seit Jahren niedrige Leitzins für weniger Ertrag aus der Kapitalanlage der Altersrückstellungen. Daher war nun die Ankündigung einer Beitragserhöhung der Debeka unausweichlich. Die massive Höhe dieser Anpassung sorgt dennoch für sehr viel Unverständnis.

Frankfurter Allgemeine Zeitung

Fünf Tage später erschien im Wirtschaftsteil der F.A.Z. die Ankündigung: ‘Private Krankenversicherungen werden deutlich teurer‘. Hier wir die Erhöhung der Beiträge unter anderem auch mit steigenden Kosten für Ärzte, Krankenhäuser und Arzneimitteln begründet. Betrachtet man sämtliche privaten Krankenversicherungen, werden die Beiträge ab Januar 2021 um durchschnittlich 8,1% steigen. Diese Zahlen stammen aus einer Auswertung des Wissenschaftlichen Instituts der privaten Krankenversicherungen (WIP), das der F.A.Z. vorliegt. Auch wenn der Ärger über die massive Beitragsanpassung der Debeka natürlich groß ist, versucht PKV-Verbandsdirektor Florian Reuther etwas zu besänftigen, in dem er sagt: “Auch bei einer aktuell besonders starken Erhöhung sollten die Versicherten daher stets ihre langfristige Beitragsentwicklung im Blick haben.”

Spiegel Online

Am 31. Oktober 2020 zog auch der Spiegel mit einem Beitrag zum Thema nach. Als “Preisschock”, “Monstererhöhung” und “Schwäche im System” wird die Preissteigerung bezeichnet. Eine solche Erhöhung kann einem versicherten Mitglied der Debeka bis zu 100€ monatlich ausmachen. Auch welche Möglichkeiten Versicherte nun haben, wird in diesem Beitrag durchleuchtet. Da allerdings jeder eine ganz eigene Krankheits(vor-)geschichte hat, eigene Wünsche zum Leistungsumfang besitzt und eventuell auch weitere Familienmitglieder mitversichern möchte, ist eine individuelle Beratung immer am sinnvollsten. Ob Sie nun wirklich von einem Wechsel der privaten Krankenversicherung profitieren können, erfahren Sie bei uns ganz einfach, wenn Sie Ihren Vergleich anfordern.
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